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Autor Thema: Der eigene Weg- Erfahrungen  (Gelesen 74 mal)

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Offline Sameva

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Der eigene Weg- Erfahrungen
« am: 05. Januar 2012, 13:49:01 »
Auf dem langen Weg zu mir selbst, werden meine Schritte immer kleiner...

Bedachter, überlegter...

Vieles von dem, was ich einst für wichtig hielt, wird mit der Zeit belanglos...

Manches von dem anscheinend Belanglosen, erhält nun die nötige Aufmerksamkeit und wird mit einem Male wichtig...

Ich las gerade das Thema: "Der einsame Pfad" - danke Adamon! Ist ein guter Einstieg in die Gedankengänge und die Dinge, welche in den letzten Tagen mein Sein beherrschen...

Ich will aber nun gar keinen Vortrag halten oder so. Ich möchte einfach nur von ein paar Erfahrungen berichten. Evtl. hat einer von Euch auch so seine besonderen Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem letzen Jahr mit in dieses genommen und hat etwas zu berichten?

Ich habe in den vergangenen 2 Jahren soviel gesucht und erfahren, wie nie zuvor in meinem bisherigen Lebensjahren!

So langsam komme ich zur Ruhe. Nicht das dies den Stillstand bedeuten würde.
Im Gegenteil: Ich habe das Gefühl, dass die wahren Veränderungen bei mir gerade erst JETZT beginnen.

Jetzt, wo die Schritte immer kleiner werden und es nicht mehr soviel zu suchen gibt für mich.
Jetzt, wo mein Innen und Außen zur Ruhe kommt, kann es sich aus der inneren Stille und teilweise aus einer Art Leere heraus erst richtig formen. Erneuern...

Je kleiner und bedacher meine weiteren Schritte sind, desto klarer scheint der Weg zu werden, den sie entlang gehen...
Was mir dabei sehr auffällt ist folgendes:

- An manchen Tagen habe ich geradezu einen Überschuß an Energie und Potential von Schaffenskraft. Und an diesen Tagen schaffe ich tatsächlich unglaublich viel. Ich erledige alle Dinge mit einer Leichtigkeit und so präzise, dass ich selbst darüber staune.

- An anderen Tagen jedoch, scheint es so, als sei ich müde und ausgelaugt. (Womit ich nicht die Frühjahrsmüdigkeit meine ;-) ) Es ist dann so, dass an jenen Tagen so ziemlich alles sehr langsam ab zu laufen scheint. Ich komme dann nicht so recht in die Puschen und erscheine recht träge.

Der Unterschied jedoch ist folgender:

Früher haben mich derlei "Lustlos"-Tage total geärgert. Ich habe mir zusätzlich noch schlechte Stimmung gemacht und mich für faul usw. gehalten. Ich habe dann daran gedacht, was wohl mein Umfeld davon hielte, dass ich mich der Tage so hängen lasse. Ich habe dann gemeint, ich hätte noch nicht genug gemacht und müsse noch mehr tun. Egal wieviel ich im Vorwege schon vollbracht hatte.

Diesen Druck jedoch, erschaffe ich mir nicht mehr. Mein Umfeld scheint das ab und an zu verwirren.
Doch an die Stelle von Leistungsdruck, ist eine innere Ruhe getreten.
Manchmal, kommt noch so ein Anflug des Stresses von früher. Doch ich bemerke diesen Irrsinn nun viel schneller und bin somit in der Lage gegen zu lenken! ;-)

Ich nehme mir dann kurz die Zeit  mich wieder zu besinnen.
Ich erinnere mich daran, was ich in meiner Powerzeit schon alles geschafft habe und daran, dass die nächste Power-Strecke ja demnächst folgt. Dass alles Weitere zur rechten Zeit erledigt wird.

Ich erinnere mich selbst daran, dass ich mir die "Lustlos"-Phase zu Nutze machen kann und vielleicht sogar MUSS! Denn sie ist das Zeichen dafür, dass nach dem "Schaffen" auch eine Ruhe- und Erholungsphase statt finden sollte.

Manchmal erinnert mich aber auch zu viel Ausgepowert sein daran, dass ich mich ordnen muss und meine Kräfte besser einteilen sollte! *grien*

Wie auch immer. Ich nehme dieses scheinbare "Auf" und "AB" nun an. Als natürlichen Prozess von schaffen und erholen. So ganz habe ich es aber noch nicht drauf, beides in ein gutes Gleichgewicht zu bringen. Doch ich glaube fest daran, dass mir das auch noch gelingen wird.

Was in den letzen Tagen für mich noch auffällig war:

- Ich habe angefangen zu sortieren. Unswar im Innen und Außen
Ich ordne gerade mich und mein Umfeld neu an.

- In meinem Haushalt habe ich jede Ecke aussortiert. Unswar so sehr, dass manche Ecken geradezu leer geworden sind. Ich wollte nur noch die Dinge behalten, die ich WIRKLICH gebrauche. Sprich: Der ganze unsinnige Überfluss an Dingen ist raus geflogen! Ich kann euch gar nicht sagen, wie befreiend diese Art von Trennung ist! *lächel*

- Des Weiteren halte ich tapfer durch, nicht mehr zu rauchen, habe meine Ernährung präzisiert, meinen Wasserhaushalt gesteigert (mehr trinken, unswar das Richtige) und achte auf genügend Schlaf.

Hört sich jetzt evtl. etwas überheblich und ZU perfekt an hm? Soll es aber gar nicht. Ist einfach nur das, was ich berichten kann, was mit mir passiert, dieser Tage.
Das Merkwürdige daran ist, dass dieses Ordnen und Reinigen mir noch nie so leicht gefallen ist wie im Augenblick...

Ich weiss nicht ob es am Jahr, an der Einstellung dazu oder an etwas anderem liegt. Aber ich finde es gut und hoffe, es hält an. ;-)
Was meine finanzielle Situation betrifft:

Ich habe nicht viel. Wirklich nicht. Doch ich habe gelernt, mit dem was ich habe zufireden zu sein.
Natürlich könnte es immer besser sein. Und natürlich könnte ich lernen, NOCH besser mit dem Bestand zu haushalten. Doch auch das wird schon werden.

Neulich träumte ich von einem neuen Job. Am nächsten Tag, dachte ich bei mir, dass dieser Traum eigentlich eine ziemlich gute Idee sei. Ich kümmerte mich darum und informierte mich.
Tatsächlich habe ich nun eine Richtung gefunden, inder ich mich sinnvoll weiter bilden kann.
Nun muss mir das Amt bloß noch einen Bildungsgutschein dafür ausstellen.

Ich weiss, dass dies nicht ganz einfach wird. Aber ich habe irgendwie das komische Gefühl, dass ich es dennoch schaffen werde...

In diesem Sinne:
Bin ich wohl auf meinem Pfad und  transformiere sehr stark...

Vielleicht möchte noch Jemand von seinen eigenen Veränderungen und Erfahrungen und von dem was dem Einen oder Anderen auffällt berichten? Würde mich sehr interessieren, wie es Euch ergeht...

Liebe Grüße
Sandra

 
Friedensevangelium der Essener“:

„Gott schrieb die Gesetze nicht in die Seiten der Bücher, sondern in euer Herz und in euren Geist.“

Offline Sameva

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Re: Der eigene Weg- Erfahrungen
« Antwort #1 am: 05. Januar 2012, 13:50:47 »
Ähm, Sabine:

Warum wird aufmal ein ganzer Text "fett", wenn ich doch nur einen Satz als "fett" gekennzeichnet habe? - Mach`ich was falsch oder ist das ein Einstellungsfehler? - Danke
Friedensevangelium der Essener“:

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Offline Sameva

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Re: Der eigene Weg- Erfahrungen
« Antwort #2 am: 05. Januar 2012, 14:02:20 »
Hirschhausen: Das Pinguin-Prinzip...


Find ich soooooooooooo klasse! ;-)

Friedensevangelium der Essener“:

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Offline Sabine

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Re: Der eigene Weg- Erfahrungen
« Antwort #3 am: 05. Januar 2012, 19:40:39 »
Ähm, Sabine:

Warum wird aufmal ein ganzer Text "fett", wenn ich doch nur einen Satz als "fett" gekennzeichnet habe? - Mach`ich was falsch oder ist das ein Einstellungsfehler? - Danke

Passiert leider manchmal :( Hab das Fettgedruckte bei dir nu geändert.
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Offline Sabine

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Re: Der eigene Weg- Erfahrungen
« Antwort #4 am: 05. Januar 2012, 19:52:45 »
Ich glaube, dass du langsam das Innen und Außen vereinigst und somit EINS mit dir SELBST und deinem Umfeld wirst.

In diesem Moment passiert was schönes, denn man richtet seine Gedankenwelt und seine Wünsche nicht mehr danach, was andere von einem erwarten, sondern nur noch danach, wie es (wie würde Drebberwocky sagen...) "Bauch" vorgibt. ;)

Klar müssen einige Dinge immer getan werden, aber ob es nun morgens, mittags oder abends geschieht ist oft egal.

Auch müssen wir, die wir noch Mütter sind, uns an einige zeitlichen Regeln halten, weil diese leider von der Gesellschaft vorgegeben sind. Dies bedeutet aber nicht, dass wir uns selbst dabei aufgeben und zu einer Marionette des "Außen" werden müssen.

Du musst z.B. nicht unbedingt vormittags staubsaugen, nur weil man es dir so eingetrichtert hat. Wen stört es, wenn es mal etwas unaufgeräumt ist? Viel wichtiger empfinde ich es, die Zeit zur Kreativität oder dem Spielen mit der Tochter zu verbringen. Aufräumen kann man immer noch, es läuft einem (leider) nicht davon. ;)

Wie Drebberwocky mir letztens sagte, es wäre viel schöner und viel effektiver, wenn wir Menschen dann schaffen könnten, wenn wir dazu bereit sind und nicht nach Vorgaben, weil andere es so wollen.

Tolle Vorstellung, aber so eine Welt wird wohl noch lange auf sich warten müssen, da dies wieder mit dem Geldsystem und Egoismus zusammen hängt.
Und solange müssen die "Kleinen" nach der Pfeife der "Großen" tanzen.

Aber, ab einem gewissen Alter darf man nach seinen Zeiten werkeln und darin sehe ich, zumindest zur Zeit noch, die Freude aufs älter werden.
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