* Design Auswahl

*
Share this topic on AskShare this topic on BlinklistShare this topic on Del.icio.usShare this topic on DiggShare this topic on FacebookShare this topic on GoogleShare this topic on LiveShare this topic on MySpaceShare this topic on TechnoratiShare this topic on TwitterShare this topic on YahooShare this topic on Google buzz

Autor Thema: Presse: Ständiges zerstörerisches Denken wird als Problem erkannt  (Gelesen 3332 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Alen

  • Gast
Hallo,

gestern fiel mir ein Artikel in der Bildwoche in die Hände. Dort wurden zunehmend psychische Probleme und Depressionen in der Gesellschaft beschrieben die sich dramatisch ausbreiten. Erstmals sahen dort Ärzte und Psychologen das pausenlose Denken und hochkochen von Problemen der Vergangenheit als Gefahr für das Leben im Jetzt. Im Artikel wurde ferner auf immer grössere Mengen an Psychopharmaka verwiesen, die verabreicht würden um dieses Problem im Griff zu behalten.
Dies nahm ich zum Anlass mal eine Webrecherche zu "ständiges Denken" zu starten und siehe da. Man findet Hilferufe wo Menschen das nicht selbst veranlasste ständige Denken und Grübeln als störend und destruktiv erkennen. Hier schliesst sich der Kreis, wie von den Wissenschaftlern vorausgesehen ändern die Schwingungen des Planeten die Menschen um das selbst geschaffende Problem erkennen zu können. Auch wer nichts von den Hintergründen weiss, verweilt schon vereinzelt über dem Verstand und erkennt dessen Winkelzüge.
Es bleibt zu hoffen das statt Psychopharmaka irgendwann eine eigenständige Erleuchtung möglich ist und die Menschen von grundauf garnicht erst zu Verstand und Ego getrimmt werden. Michael Laitman wird in seinem Blog dazu auch schon ziemlich deutlich.

Alen


Offline Sabine

  • ProToMi Betreiberin
  • Held Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 547
  • Geschlecht: Weiblich
Re: Presse: Ständiges zerstörerisches Denken wird als Problem erkannt
« Antwort #1 am: 28. August 2011, 13:02:35 »
Aus meinen Beratungen weiß ich, dass wir immer wieder geneigt sind an alten Strukturen und Dingen festzuhalten, obwohl wir merken, dass uns das nicht gut tut.

Die einen grübeln wie sie ihr Haus behalten können und arbeiten fast Tag und Nacht, nur um an etwas geliebten festzuhalten.
Dies ist verständlich, ich würde mein Haus auch nicht gerne verlieren, doch meine Gesundheit oder die Familie dafür auf´s Spiel zu setzen, ist es nicht wert.
Diese Menschen sind sich dessen bewusst, nur da wir "Gewohnheitsmenschen" sind, macht uns Neues Angst und wir halten mit aller Macht an Altem fest.

Auch ein gutes Beispiel dafür ist eine Ehe, welche schon seit Jahren nicht mehr funktioniert und dennoch aufrecht erhalten wird. Für die Kinder, für das "Außen" und zum Erhalt der finanziellen Sicherheit.
Ständig denken die Partner darüber nach, wie es weiter gehen soll. Sie drehen sich im Kreis und finden keinen Ausweg. Viele greifen dann zu Antidepressiva, um ihr Leben noch ertragen zu können.
Den Schritt in ein neues unbekanntes Leben zu wagen, wird meist nicht in Betracht gezogen, da die Angst und Gewohnheit überwiegt.

Unseren Politikern geht es dabei nicht anders. Die Angst nicht wieder gewählt zu werden, die Angst vor den Medien etc. lässt auch diese an alten Strukturen festhalten.
Ständige Gespräche, Gedanken usw. bringen kaum Änderung, oftmals verschlimmern sie sogar die Situation.

Wir sollten uns an unsere Wurzeln erinnern, denn Aristarchos und Kopernikus wagten mit ihrer These der "runden" Erde den Schritt in eine neue Richtung, obwohl dieses als "Gotteslästerung" galt.
Es gibt in der Geschichte der Menschheit immer wieder gute Beispiele, dass gerade die Menschen, welche neue Wege beschritten, eine positive "Umkehr" erreichten.

Die Angst überwinden und Neues wagen, kann uns und die Erde retten und beendet das zerstörerische Denken, da wir aus unserem "alten" Denken ausbrechen und neues beginnen müssen.
"Eine Reise von 1000 Kilometern beginnt mit einem Schritt." - Es ist nie zu spät einem Traum zu folgen.

Martinus

  • Gast
Re: Presse: Ständiges zerstörerisches Denken wird als Problem erkannt
« Antwort #2 am: 28. August 2011, 14:57:35 »
Hallo ihr zwei beiden,

ich danke euch für diese Beiträge. Selbst habe ich für mich auch schon festgestellt wie Gedanken auch unsere Emotionen beeinflussen. Das führt also von negativem Denken zu Grübeln, Aggression, Hass und somit zu Stress, Bluthochdruck, etc. Brauchen wir alles nicht. Deshalb sind mir persönlich Meditationen sowie Kultivierung von Gedanken und Gefühlen wichtig. Viele halten mich deshalb für zu ernst. Ich lache gern, aber nicht über alles und bin lieber ernst und gesund, als krank und albern (obwohl auch ich mal albern sein kann).

Lichtvoller Gruß,
Martinus

Maruscha

  • Gast
Re: Presse: Ständiges zerstörerisches Denken wird als Problem erkannt
« Antwort #3 am: 28. August 2011, 17:30:10 »
Hi Martinus,
auch "Albernheit" kann sehr befreiend, erfrischend und wohltuend für den Körper sein.
Gerade die sogenannte "Albernheit" lässt uns das Leben leicht nehmen, es förmlich auf den Arm nehmen.
Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die positive Wirkung auf die physische und psychische Gesundheit.

Meditation ist sehr gut zur Entspannung, aber ich frage mich, wie du deine Gedanken und Gefühle kultivierst.
Wenn ich das so richtig verstehe, grübelst du ja fast ständig darüber nach, welche Gedanken und Gefühle gut sind und welche nicht und wie du deine Gedanken in die Tat umsetzen kannst, so dass es eine positive Wirkung erzielt.

Allein schon das ständige Nachdenken darüber ist ja auch irgendwie zerstörend.
Du verlierst somit deine Spontanität und deine "lustige Ader" verliert sich in zu kultivierenden Gedankenströmen.

Ob das so das Richtige ist, wage ich zu bezweifeln.

Alen

  • Gast
Re: Presse: Ständiges zerstörerisches Denken wird als Problem erkannt
« Antwort #4 am: 30. August 2011, 06:00:03 »
Der Diplom Psychologe Robert Betz möchte das man das Kind rauslässt und es nicht einsperrt. Es gehört ja nunmal zu den aufkonditionierten Problemen unserer Gesellschaft, das alles durch die Denkschablonen des Verstandes gepresst wird bis von Leben nur noch Matsch übrig ist.

Sehr deutlich beschreibt es auch Armin Priester in seinem Buch, in jeder Lebensphase werden die Egoschichten aufgebaut die später dann die Depressionen und Probleme verursachen. Dies endet dann im zwanghaften Denken, weil kein Funken Leben mehr ohne Grübelanfall ausgelebt werden kann.

http://www.amazon.de/Angekommen-Eine-Reise-dir-selbst/dp/3865483089

Alen

Sameva

  • Gast
Re: Presse: Ständiges zerstörerisches Denken wird als Problem erkannt
« Antwort #5 am: 29. September 2011, 08:38:17 »
Guten Morgen!

Es wird wohl immer Situationen geben, in denen sich mein Verstand einschaltet und versucht meine Aufmerksamkeit auf etwas zu lenken. Einen Gedanken, der sich dann wie von selbst zu vermehren beginnt und zu einem Gedankenfluss übergeht...

Nur, reicht die Feststellung dessen alleine wohl nicht aus. So wie ein Arzt, der nur Symptome behandelt, anstatt sich dem Kern der Ursache zu widmen, könnte man hier auch vorgehen und sich fragen, wie man diesem  destruktiven Denken in seinem Ursprung vielleicht begegnen kann.

Die ersten Hürden sind ja bereits genommen:

- ich erkenne, da ist ein Problem
- ich erkenne, die Art des Problemes, sprich: WAS genau  macht mir eigentlich ein Problem
- dann aber, forsche ich nach seinem Ursprung...

Warum, denke ich so?

Und:

Muss das überhaupt sein?

Wie kann ich das in mir verändern?

Ich gebe  mal ein Beispiel, welches mir vor nicht allzu langer Zeit begenete und das in seiner Art und Weise, jeder von uns irgendwie erkennen dürfte:

- Jemand schrieb mir vor einiger Zeit eine SMS
- An diesem Tag, war ich selbst so beschäftigt, dass ich nicht bemerkte, das mein Handyspeicher voll war und keine sms mehr eingehen konnten.
- Erst am Abend, als ich Zeit hatte, sah ich auf mein Handy und löschte einige sms um Platz zu schaffen
- Die Sms die daraufhin eingingen, wiesen die leidvollen Gedanken meines Gegenübers auf.

Gedanken wie: "Willst du dich nicht melden?"
oder: "Was ist los? Du bist ja so distanziert."

Dabei war weder etwas los, noch wollte ich mich distanzieren. Ich hatte einfach nur wenig Zeit und mein Speicher vom Handy war voll! Dennoch sieht man hieran ganz simpel, wie Gedanken uns beeinflussen.

Wir machen uns ständig Gedanken über alles Mögliche. Ein Gedanke fliesst in den Nächsten und es verselbstständigt sich soweit, dass wir uns mitunter selbst Leid erschaffen.
Bei manchen Leuten ist das schon ein Normalzustand und sie kommen aus diesen Denkmustern gar nicht mehr heraus.

Noch ein Beispiel, das erkennen lässt, wie sich Gedanken zu "Selbst-Leid" entwickeln, anhand der äusseren Umstände, die auf einen einwirken:

Eine kleine Geschichte, als Beispiel:


Der Wecker klingelt.-
Ich erwache. Mein Kopf schmerzt, der Hals ebenso. Ich fühle mich matt und habe schon die zweite Nacht wirre Träume gehabt.
Seit zwei Tagen kämpfe ich mit einer aufkommenden Bronchitis. Aber   egal. Ich bin Mutti und alleinerziehend. Mein Kind muss in die Kita. Zum   Glück beginnt mein neuer Job erst im kommenden Monat.

Ich hieve mich aus dem Bett und beginne mit dem morgendlichen Ablauf.
Natürlich läuft es heute Morgen etwas zu schleppend. Was mich in gewisse Zeitnot bringt und meine Laune nicht gerade steigert.
Ich sehe mich in meiner Wohnung um. Vieles ist liegen geblieben, da   ich in den letzen zwei Tagen nicht die Energie hatte, wirklich viel zu   schaffen. Obwohl dies eigentlich klar sein sollte, regt mich der Zustand   der liegengebliebenen Aufgaben innerlich dennoch auf.
Meine Stimmung überträgt sich auf mein Kind, das mauliger und anstrengender wird.

Als ich mir einen Tee in der Küche mache, fällt mein Blick auf den   Kalender. Ach du Schreck! Morgen ist der Geburtstag von der Freundin   meines Kindes. Das hatte ich vollkommen vergessen. Ein Geschenk habe ich   natürlich noch nicht besorgt.
Das heisst, ich muss heute nochmal los. Egal wie es mir geht. Zum   Geburtstag muss ich selber glücklicher Weise nicht mit. Nur hinbringen   und abholen.

Dennoch verläuft der Rest dieses Morgens irgendwie hektisch und mit schlechter Grundstimmung.
Das Telefon klingelt. Ich ignoriere es, denn ich habe gerade wirklich   keine lust, mit irgendwem zu sprechen. Innerlich denke ich: Was will   jemand um die Uhrzeit, zu der doch eigentlich klar ist, dass wir hier   bereits in Aufbruchstimmung sind noch von mir? Es ärgert mich   zusätzlich.
Ich bin gerade dabei, meine Tochter, die sich sperrt und ihre Schuhe   nicht anziehen will, davon zu überzeugen, das wir aber nun los müssen   und keine Zeit mehr für rum-quakerei haben; da bimmelt mein Handy.

Etwas mehr genervt gehe ich ran. Es ist der Opa, der fragt, ob wir   gemeinsam frühstücken wollen. Als er hört wie verschnupft ich klinge und   das mir nicht wirklich nach Frühstück ist, wiegelt er ab und bietet mir   an, meine Tochter zum Kindergarten zu bringen.
Ich nehme das Angebot dankbar an.

Als sie aus dem Haus sind beginne ich mich dem Chaos in unserer   Wohnung zu widmen. Mir kommen noch weitere Dinge in den Sinn, die   erledigt werden wollen. Ich spüre, das ich heute nah am Wasser gebaut   bin.

In diesem Moment fällt der Strahl der Sonne, durch das Fenster auf   mich und das Bemerken der wohligen Wärme, lässt mich in meinem   Gedankenwust inne halten.
Stop! Erklingt es in mir. Genau, denke ich…

Aufhören! Ich mache mich doch selbst schon den ganzen morgen fertig. Und was hat mir das gebracht?

Ich habe nur schlechtere Stimmung bekommen. Diese übertrug sich auf   mein Kind. Wobei die Arme doch auch nichts dafür kann! Im nächsten   Moment fällt mir auf, dass dieser erneute Gedankengang, mich am Ende, zu   Schuldgefühlen gegenüber meinem Kind führen wird. Ich halte erneut inne.

Dies wäre nur ein weiterer Gedanke, welcher Schmerz verursacht und Leid erschafft.
Ich unterbreche meine Tätigkeit und bleibe regungslos in der Sonne   sitzen. Ich atme tief durch. Konzentriere mich auf den gegenwärtigen   Moment und auf die Stille.
Stille. Wie stoppe ich meine Genankenüberflutung? Ein Vogel beginnt   vor dem Fenster zu singen. Wie dankbar ich dafür bin! Ich höre ihm zu und achte auf die Pausen, zwischen den Tönen. Je länger ich dies tue, umso leerer scheint mein Kopf zu werden. Tatsächlich schaffe ich es, meinen Gedankenstrom zu unterbrechen und mich der Stille hin zu geben.

Wie erholsam das tatsächlich ist, wiesehr dies Balsam für meine momentane Gemütslage war, erkenne ich hinterher.

Nun spule ich den Morgen gedanklich zurück und versuche mir jede   Situation zu betrachten, ohne mich von ihr allzusehr mitreissen zu   lassen.

Da fällt mir auf, dass doch nicht alles so negativ war, wie es mir erschien.

Mir fällt auf, dass Hilfe kam, als ich in Hektik war. Durch den Opa, der die Kleine zur Kita brachte und mir mehr Zeit verschaffte um wieder zu MIR zu kommen.

Mir fällt auf, dass ich mich wenigstens so wie ich mich fühle, nicht noch zur Arbeit schleppen muss.

Mir fällt auf, dass ich zwar noch kein Geschenk besorgt habe, aber immerhin beim Geburtstag ja nicht dabei sein muss, da die Kids nur gebracht und abgeholt werden sollen. Wieder ein Zeitfenster!

Und auch, wenn sich meine Lust, in die Stadt zu toben, um das Geschenk zu besorgen wahrlich in Grenzen hält, so ist es doch nachher, wenn ich meine Tochter abhole, eine willkommene Alltagsablenkung. Eine, eine uns auch Spass machen kann.

Und mir fällt auf, wie hilfreich die Sonne und der kleine Vogel gewesen sind, damit ich wieder in meine Mitte zurück finde.

Ich erkenne, dass ich mir die Hektik des Morgends selbst geschaffen   habe. Vollkommen unnötig. Aber halt! Ich wollte es nicht bewerten!

Morgen, denke, ich…
Morgen, mache ich es anders. Egal wie es mir geht, ich stehe viel   früher auf. Denn dann verläuft der Morgen um einiges ruhiger. Wir haben mehr Zeit und ich muss mir keinen Stress mit unvorhergesehenen Geschehen mehr machen.

Für einen Augenblick, schleicht sich abermals ein Gedanke ein. Wie blöd ich doch war, mir diesen Wust selbst erschaffen zu haben. Noch ehe, dieser Gedanke eine Form annehmen kann, konzentirere ich mich erneut auf die Stille.

Nein, ich will mich nicht davon beherrschen lassen! Ich will mich nicht selbst tadeln! Dieser Morgen, dieser Moment mag nicht der Schönste   gewesen sein. Doch er ist, wie er ist. Und er hat mich etwas gelehrt. Ich habe ihn erkannt! Ich kann stolz darauf sein, dies erkannt zu haben  und die Chance, es von nun an besser zu machen.

Früher, hätte ich mich in dieser Stimmung verloren. Sie hätte Besitz von mir ergriffen und Raum   erhalten um sich aus zu breiten und mir den ganzen weiteren Tag versemmelt.
Aber heute! Heute, habe ich dem Einhalt geboten, noch bevor es soweit kommen konnte. Es ist kein Grund sich zu ärgern, denke ich bei mir. Es ist, so blöd es heute Morgen auch lief, ein Grund sich zu freuen. An der gewonnenen Erkenntnis und daran, dass ich es geschafft habe, den   „Teufelskreis“ zu durchbrechen! Weiter so!

Was soll ich sagen: Meine Stimmung hat sich schlagartig verbessert. Meine Bronchitis wird auch wieder verschwinden.
Und der Tag wird besser verlaufen, als er begonnen hat!
-
Und hieran sehen wir auch schonmal einen möglichen Ausweg aus den Gedankenmustern.
-
Was die Albernheit und Ernsthaftigkeit betrifft:

- Ich denke das sowohl das Eine wie auch das Andere wichtig für ein ausgeglichenes Selbst ist...
Wer fröhlich und auch gern mal albern wie ein Kind, das Leben mit einer gewissen Portion Leichtigkeit angeht, aber auch zu ernsthaftem Denken (wobei die Qualität dessen worüber ich eigentlich nachdenke, wohl mit entscheidend sein dürfte) fähig ist, der hat wie mir scheint eine gesunde Mischung aus dem Bestmöglichen errungen...

Das Thema "Stille" (unter Dies und Das) ergänze ich gleich nochmal anlässlich...

Mit ganz lieben Grüßen
Sameva

Chandra

  • Gast
Re: Presse: Ständiges zerstörerisches Denken wird als Problem erkannt
« Antwort #6 am: 29. September 2011, 09:36:10 »
Hallo Sameva,
ich sage dazu erst mal "Vögel sind die Boten Gottes, bzw. kündigen einen Engel an" ;)


Du hast diesen wahr genommen, von diesem die Kraft der Erkenntnis erhalten und diese Kraft umzusetzen gewusst.
Du warst offen in deinem Herzen und konntest daher die Situation, in der du dich befunden hast, ändern.

Aber... "Morgen mache ich es besser.." Oh nein, liebe Sameva!!! Du planst jetzt schon für das Morgen???

Jeder Tag ist ein neuer Tag und dieser will auch neu begonnen werden und nicht mit Mustern und Erinnerungen aus dem Alten beginnen.Stehe auf, schwinge deine Beine aus dem Bett und noch ehe sie den Boden berühren sage zu dir "Heute wird ein wundervoller Tag und ich werde diesen genießen!"

Du kannst heute noch nicht wissen, was morgen auf dich zukommen wird, daher beginne jeden Tag wie den ersten Tag deines Lebens, nämlich offen für alles, mit klarem Verstand, ohne Altlasten und fröhlich.

Lichtvollte Grüße Chandra

Sameva

  • Gast
Re: Presse: Ständiges zerstörerisches Denken wird als Problem erkannt
« Antwort #7 am: 29. September 2011, 11:38:39 »
Danke! Liebe Chandra!

Siehst`so schleichen sich die Fehler ein- lach-

Hat aber trotzdem geklappt mit dem nächsten Tag...

Dennoch gebe ich Dir recht. Das mit der Stille klappt bei mir bereits ganz gut. Nur das leben im JETZT, im gegenwärtigen Augenblick, da fehlt es noch ein wenig an der Verinnerlichung.

Aber: Der Wille ist da!

Ganz liebe Grüße zurück!

Sameva

Alen

  • Gast
Re: Presse: Ständiges zerstörerisches Denken wird als Problem erkannt
« Antwort #8 am: 29. September 2011, 20:45:57 »
Hallo zusammen

Das wirklich fiese an dem Egoverstand ist sein verhalten, er versucht das Bewusstsein zu überrollen indem er einfach immer lauter und aufdringlicher wird. Dann versucht er einen aus dem Jetzt zu zerren und lärmt alles über. Ängste stellen sich ein, weil er welche schürt die eigentlich garnicht da sind.

Daher habe ich die Methoden von Eckhart angewendet, so kriegt das Ego garnicht erst den Raum sich auszubreiten und wird gleich zur Ruhe gebracht. Habe auch ein prima Video gefunden das 3 sehr effektive Methoden darstellt.

3 Techniken zur Erleuchtung


Denn wichtig ist, zu erkennen das der Lärm des Ego im Kopf genau von dem ablenkt was ihn ausgelöst hat. Man hat Dinge vergessen oder nicht bewusst genug ausgeführt, das Ego das dies ausgelöst hat ist sich nicht zu schade einem das vorzuhalten. Das agieren in Bewusstheit und Präsenz jenseits von Gedanken bringt eine sehr hohe Qualität in das Leben im Jetzt. Enorm ist auch das Gefühl der Wahrnehmung schon morgens wenn der Wecker geht und absolute Stille im Kopf den Tag begrüsst.
Ganz selten alle paar Tage versucht der Denker mal eine Attacke, aber die wird dann gleich im Keim erstickt um zu zeigen wer Herr im Hause ist. Alle Dinge des täglichen Lebens gehen ohne Denker und seine Kommentare im Kopf und das sogar sehr gut :)

Stillen Gruss
Alen






 

* Bequem im Web suchen, direkt von hier aus!

Benutzerdefinierte Suche
Portal Management Extension PortaMx v0.980-1 | PortaMx © 2008-2010 by PortaMx corp.