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Autor Thema: Der Sohar  (Gelesen 4858 mal)

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Offline Sabine

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Der Sohar
« am: 19. Juni 2011, 16:04:20 »
Was ist der Sohar?
Der Sohar ist eine Sammlung von Kommentaren zur Tora und als Führer  für diejenigen Menschen gedacht, die bereits einen hohen spirituellen  Grad bis zur Wurzel (Ursprung) ihrer Seelen erlangt haben.
Der Sohar beinhaltet alle spirituellen Zustände, die der Mensch während der Entwicklung seiner Seele erfährt. Am Ende dieses Vorganges erreicht die Seele etwas, das die Kabbalisten "das Ende der Korrektur" nennen, den höchsten Grad an spiritueller Ganzheit.
Diejenigen, die die Spiritualität noch nicht erreicht haben, lesen den Sohar wie eine Ansammlung von Gleichnissen und Legenden, die von jedem Einzelnen unterschiedlich interpretiert und wahrgenommen werden  können. Doch für solche, die Spiritualität erreicht haben, d.h. die  Kabbalisten, ist der Sohar ein praktischer Leitfaden für die im Inneren ausgeführten Aktionen, die zu einem tieferen, höheren Zustand an Wahrnehmung und Gefühlen führen.



Für wen ist der Sohar gedacht?
Wie schon in der ersten Antwort erwähnt, wurde Der Sohar für diejenigen geschrieben, die bereits spirituelle Wahrnehmung erreicht haben. Er enthält die Beschreibungen des Rabbiner Shimon Bar Yochai  (Rashbi), der alle 125 Stufen der spirituellen Leiter erklommen hatte. Rashbi brachte den gesamten spirituellen Weg zum Ausdruck und nannte ihn Sohar (hebr. „Glanz“).

Der Sohar ist auf solche Weise gestaltet, dass nur diejenigen, die einen gewissen spirituellen Grad erreicht haben, beim Lesen Nutzen daraus ziehen können. Bevor man den Sohar studiert, muss man sich mit anderen Texten befassen, die lehren, wie man den Sohar richtig versteht.

Wer schrieb den Sohar und wann?
Allen Kabbalisten zufolge und wie es am Anfang des Buches geschrieben  steht, wurde Der Sohar von Rabbi Shimon Bar Yochai (Rashbi) verfasst,  der im 2. und 3. Jahrhundert AD lebte. Meinungen aus akademischen  Kreisen besagen, dass Der Sohar im 11. Jahrhundert vom Kabbalisten Rabbi  Mosche de Leon geschrieben worden sei. Diese Ansicht wurde vom Rabbiner  Mosche de Leon selbst bestritten, der bestätigte, dass dieses Buch von  Rashbi geschrieben wurde. Aus der kabbalistischen Sicht ist die Frage, warum Der Sohar geschrieben wurde, viel wichtiger, als von wem er verfasst wurde. Die  Aufgabe des Sohar ist, ein spiritueller Führer für die Menschen zu sein,  mit dem sie zum Ursprung ihrer Seelen gelangen können.
Dieser Weg zum Ursprung der Seelen besteht aus 125 Phasen. Rabbi  Yehuda Ashlag schreibt, dass ein Kabbalist, der diese Phasen durchlaufen  hat und folglich an der gleichen Wahrnehmung wie der Buchautor teilnimmt, sieht, dass kein anderer als Rashbi der Autor sein kann.



Warum war der Sohar solange verborgen?
Im 2.Jahrhundert haben sich die Kabbalisten in Idra Raba versteckt und schrieben den Sohar.
Der Sohar wurde 900 Jahre lang - vom 2. bis zum 11.  Jahrhundert - verborgen gehalten, weil diejenigen, die seine Weisheit  besaßen, verstanden, dass die Menschen ihn nicht brauchten und seinen Inhalt missverstehen würden.
Erst im 16. Jahrhundert erschien ein Kabbalist, der die Grundlagen  der Kabbala erklärte - Der Heilige Ari, Rabbi Isaac Luria (1534 –  1572).  Ari legte fest, dass nun die Zeit gekommen sei, die Weisheit der  Kabbala für jeden zugänglich zu machen.

Kommentare zu den Werken des Ari und zum Sohar erschienen erst im 20.  Jahrhundert - in einem Jahrhundert, in welchem man den stärksten  Ausbruch der menschlichen Verlangen beobachten konnte. In dieser Periode  tauchte eine einzigartige Seele auf - die von Rabbi Yehuda Ashlag (Baal  HaSulam). Baal HaSulam erklärte die Weisheit der Kabbala auf eine der heutigen Generation verständlichen Art und Weise. Darüber hinaus war Baal HaSulam der einzige Kabbalist im 20. Jahrhundert, der Kommentare zum Sohar und zu den Werken des Ari schrieb.

Das soll nicht heißen, dass es keine großartigen Kabbalisten vor ihm gegeben hätte, aber ihre Werke sind nicht so leicht von heutigen Studenten zu verstehen. Die hohe Beliebtheit und der große Bedarf an Kabbala bezeugen, dass unsere Generation bereit ist, ihre allgemeingültige Botschaft entgegenzunehmen und die authentischen Texte  zu verstehen, die von der Wurzel unseres Lebens sprechen und wie sie zu erreichen ist.

Wo kann ich mehr über den Sohar herausfinden?
Sogar heute kann Der Sohar nicht sofort verstanden und gespürt  werden, sondern ein Verständnis von Spiritualität, ist erforderlich,  ehe man an dieses Buch herantritt. Genau zu diesem Zweck schrieb der  größte Kabbalist unserer Zeit - Rabbi Yehuda Ashlag (Baal HaSulam) - Einführungen zum Sohar, um den Menschen behutsam an dieses tiefgründige Buch zu führen, bevor er mit dem Studium beginnt. Solche Artikel pflegen unsere spirituellen Eigenschaften zur  Wahrnehmung der Höheren Wirklichkeit. Außerdem bieten diese Texte die  Kenntnis, wie man an bestimmte Begriffe, Formulierungen und Konzepte im  Sohar herangehen sollte, damit man diesen spirituellen Führer maximal  zum Erlangen von Spiritualität nutzt und dabei vermeidet, sich in  Beschreibungen zu verlieren, zu denen der menschliche Verstand so gern  geneigt ist.
Bnei Baruch  bietet neben diesen Einführungen auch kostenlosen Unterricht , zusammen  mit Artikeln, die die Begriffe aus dem Sohar beschreiben, und wie man  sich für eine Berührung mit diesen Konzepten vorbereiten kann.
Den Sohar zu enthüllen, bedeutet Ihre innere Welt und Ihr unbegrenztes Potential zu entdecken. Bnei Baruch wünscht Ihnen viel Erfolg bei Ihrem spirituellen Aufstieg!

(Quelle: http://www.kabbalah.info/de/der-sohar/f%C3%BCnf-dinge-die-sie-%C3%BCber-den-sohar-wissen-sollten )
"Eine Reise von 1000 Kilometern beginnt mit einem Schritt." - Es ist nie zu spät einem Traum zu folgen.

Alen

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Re: Der Sohar
« Antwort #1 am: 28. Juni 2011, 21:35:28 »
Dieses Buch ist wirklich spannend, ich werde mal versuchen es irgendwo als eBook zu bekommen. Sah gerade bei N-TV, das die Geschichte des ersten Menschen ganz anders darin steht.

Demnach hat Gott aus der Erde Adam und Lilith erschaffen, gleichberechtigt und ganz wie es die Schöpfung beschreibt vermutlich als Dualwesen. Nun ist aber weithin bekannt das die Beziehung von Dualwesen nicht besonders einfach ist und auch Adam versuchte sich sein Weib untertan zu machen. Dies wollte die aber nicht, so das Adam (und später die Übersetzer der heiligen Schrift) sich beschwerten. So suchte Lilith dann das Weite und Adam bekam aus seiner eigenen Rippe seine Eva an die Seite gestellt. Diese ordnete sich unter, eventuell war dies die erste egogesteuerte Beziehung unserer Zeit. :o
Es dürften in den unbekannten Büchern der Bibel noch viel mehr an Wissen schlummern, das einige Erkenntnisse über uns und unseren Weg erklärt.  ;)


Adamon

  • Gast
Re: Der Sohar
« Antwort #2 am: 29. Juni 2011, 20:59:47 »
Werter Alen:

Zu: "Adam versuchte sich sein Weib untertan zu machen"

- Dieser Satz beschreibt - volkstümlich verständlich definiert,
- die "Grundenergierichtungen der in zwei getrennten Menschheit":

- Die Frau = der Erdboden = der Horizont = die waggrechte Linie,
- der Mann = die Verbindung von Oben nach Unten" = die senkrechte Linie. -

- Gemeinsam "bilden sie das Kreuz des Lebens",
- die in alle 4 Himmelsrichtungen sich erstreckende,
- und damit den Erdenball umfassende, - Fruchtbarkeit. -

"Vor Eva", - gab es keine Sterblichkeit,
- zumindest erkenne Ich kein Indiz für eine Solche,
- und das bedeutet "Un-Getrenntheit",
- was die Wahrscheinlichkeit nahelegt,
- das "mit Eva die feststoffliche Verkörperung begann". -

- "Der Fall aus dem Paradies" wäre somit "der Übertritt aus der
    Astralgestalt in die Materie", - und von da an nun
   "unser Werk, dieselbe zu durchleuchten". -


- vermutet Adamon. -


Offline Sabine

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Re: Der Sohar
« Antwort #3 am: 29. Juni 2011, 21:22:10 »
Zitat
Es dürften in den unbekannten Büchern der Bibel noch viel mehr an Wissen schlummern, das einige Erkenntnisse über uns und unseren Weg erklärt.  ;)

Oh ja, es gibt diverse, und nicht wenige, unbekannte Texte, welche vor allem durch die "Hauptkirchen-Oberhäupter" aus dieser entfernt wurden.
Ich selbst vermag nicht zu sagen, was in die Bibel gehört und was nicht, und ich glaube auch, dass definitiv kein menschliches Wesen das Recht hat darüber zu entscheiden.
Nachdem ich für mich erkannt habe, dass doch vieles fehlt, oder auch fehlinterpretiert wurde, hat die Bibel für mich nicht mehr den Stellenwert des "allumfassenden Großen Buches der Menschheit".

Es gibt einfach zu viele Religionen, somit Menschen, welche dies oder das gänzlich anders interpretieren. Mir stellte sich die Frage "Was suche ich in der Bibel, was will ich von ihr lernen?" .. Es war die Suche nach dem Sinn des Lebens, welche mich dann unweigerlich zur Kabbala führte.

Die Kabbala ist nun ja keine eigene Religion, denn die Lehre der Kabbala akzeptiert alle Religionen, alle Menschen, ob gut oder böse. (Heute haben wir gerade gelernt, dass wir nicht sagen können, dieser ist böse, oder er tut Böses, da wir nicht den Ursprung seiner Handlung kennen, welche vielleicht gar nicht böse ist.)

Was die von Adamon beschriebene "zwei getrenntliche Menschheit" betrifft, gebe ich ihm recht. 
Meiner Meinung nach findet langsam das "Zweigetrenntliche" wieder zusammen, denn eines ist wissenschaftlich bewiesen, im Manne, des ursprünglichen Adam, existieren beide, das Männliche und das Weibliche.
Die Frage ist nun aber, wo stehen wir Frauen? Wir sind "nur" wir. Sind wir dazu da, den "Adam", den Mann, zu vervollkommnen?
"Eine Reise von 1000 Kilometern beginnt mit einem Schritt." - Es ist nie zu spät einem Traum zu folgen.

Adamon

  • Gast
Re: Der Sohar
« Antwort #4 am: 29. Juni 2011, 22:13:02 »
Das ist ein - wirklich sehr abgetrennter - Blickwinkel ...

- All diese Vereinigungen und Trennungen,

- begonnen von Ballungen aus Sternstaubwolken
- und deren Zerstäubung, - vom Aufbau komplexer
  und immer komplexerer werdender Wesenstufen
  bis hin zur Ausbildung atmender dreidimensionaler Körper hin,

- war "alles in seinem Kern ungetrennt",

- "es gibt kein Leben ausserhalb der Familie". -

- "Die Materie zu vergeistigen" ist "das schwierigste Entwickungskonzept,
    das jemals vorgelegen hat", - dazu war eine "vorübergehende Seperation"
    nötig, - und die - ziemlich zwangsläufigen, - Folgeerscheinungen dieser
    "Seperation in Mann und Frau", - dieses "Zyklusses aus der 1 in die 2",
    waren, - auf grobstofflicher Ebene, - "die Reihenfolge der Matriarchate und
    der Patriarchate", - die sich, - auch logischerweise, - "beide nicht zu behaupten
    vermochten", - auch wenn sie immer noch durch die Geister einer leicht
    desorientierten Menschheit spuken...

- Denn, - und darum "die Vereinigung":

- Aus der "2 folgt die 3" = "die Überwindung der Dualität",
- und damit "die Fähigkeit, sie endlich handhaben zu können,
- ohne dabei in wechselseitiger Unterdrückung auszuarten". -

- Diese "3", - die "Trinität", - bedeutet "das Ende dualer Herrschaftszyklen",
- und - meiner Beobachtung nach, - ist das auch sehr stark spürbar...

- Die Mädels, die jetzt um die 16 sind haben genau das Auftreten,
  das sie brauchen, um sich als Frauen zu behaupten,
  - sie sind feminin, aber nicht kleinlaut, - und das wird auch die
   Gesellschaft unseres Morgens bestimmen:

"Eine intuitive Übernahme der weiblichen, wie auch der männlichen
 Funktionen im Spiel der Gruppe", - die sich "lange genug aneinander
 gerieben haben, - um sich nicht mehr im Wege zu stehen"...

- Dazu war die gegenseitige Unterdrückung ebenso notwendig wie
  das Abwerfen dieses Jochs, - nun, - "wo Wir Beides gelebt und somit
  wieder- integriert haben, - können Wir einander "gegenseitig befruchtend
  beistehen", - und erst damit beginnt unsere eigentliche "Herrschaft über
  die - in die 3 wahrgenommene, - Zeit", - über "das Gestern, das Heute
  und das Morgen". -

- erinnert Adamon. -


 

Martinus

  • Gast
Re: Der Sohar
« Antwort #5 am: 02. Juli 2011, 02:35:17 »
Hallo Alen,

den Sohar kannst Du hier runterladen:

http://www.kabbalah.info/de/der-sohar/den-sohar-herrunterladen

Gruß,
Martinus

GIL AChaD

  • Gast
Re: Der Sohar
« Antwort #6 am: 12. November 2011, 20:11:32 »
Hallo Sabine; wie gesagt, ich finde es schon bedenklich, wenn Du einfach komplette Sätze vom Kabbalahzentrum kopierst. Komisch ist doch, daß bei Wikipedia steht: "Schimon ben Jochai gilt zwar historisch als „Vater der Kabbala“, seine tatsächliche Autorschaft für den Zohar ist jedoch vor allem aus sprachlichen Gründen fraglich, so dass von einem pseudepigraphischen Charakter der Schrift ausgegangen werden muss. Der Zohar tauchte zuerst gegen Ende des 13. Jhdts. in Spanien auf (Herausgabe in "Teillieferungen" zwischen 1280 und 1286). Um seine Herausgabe und Verbreitung hat sich der Kabbalist Mosche ben Schemtow de León verdient gemacht, der bis 1305 in Kastilien, zuletzt in Ávila lebte. Aufgrund literarischer, sprachlicher und quellentheoretischer Beobachtungen wurde de León historisch auch die Autorschaft des Zohar zugeschrieben. Die dazu befragte Witwe Moses gab dies auch ausdrücklich zu."

Bei Gerschom Scholem "Die Geheimnisse der Schöpfun" heißt es gar:
"Jeder Versuch, durch Herausarbeitung genauer Kriterien Schichten und Teile im Sohar nachzuweisen, die vor die Mite des 13. Jahrhunderts zurückzuführen, schlägt in einen neun Beweis des Gegenteils um".
Heinricht Graetz, berühmter Geschichtsschreiber der Juden erklärt sämtliche Teile ausnahmslos für das Werk des 1305 gestorbenen spanischen Kabbalisten Mosche de León.

Weiter schrieb Gerschom Scholem: "Sicher ist der Autor der dritten Schicht, der die zweite abgeschlossen vor sich hatte, sie zitiert und sie wenig glücklich nachahmt, nicht der der beiden ersten... " Schimon ben Jochai gilt bei mehrren Quellen als nur pseudoepigraphischer Autor, also als der nicht wirkliche.
Ich habe den Zohar  noch nicht gelesen, nur Auszüge durch das Büchlein von Gerschom Scholem. Zumindest finde ich erfrische Bücher wie "Die Mystische Kabbalah von Dion Fortune"  oder Kabbalah, Qliphot und dier Goetische Magie" in letzterer die Schöpfungsgeschichte mala us anderer Perrspektive nämlich aus der Sicht der Qlipoth (die sich nämlich im Grunde genomemmen an dem Baum der Erkenntnis befinden, von dem der Mensch aß), daß derr Baum der Erkenntnis und der Baum des Lebens sich beide in der Mitte des Garten Eden befanden. Man könnte also auch annehmen, sie sien ein Baum, die Sepphiroth und die Qliphot nur die Rückseiten einer Münze sind und ursprünglichen Baum vor dem Fall es kein Malkuth gan und eine Sephira Da´ath, "Wissen"; diese ist mehr oder weniger Lillith gleich, die über Adam stand, ohne ihn erschaffen wurde (nicht wie Eva aus seiner rippe) und sich ihm nict unterordnen wollte. Durch den Fall fiel Da´ath und wurde zum Abyss; Lillith war die erste Frau Adfams und stand für die bwefreite Sexualität, die freie Sexualität der Frau usw. Alle monothestischen Religionen sind frauenfeindlich, nur die heidnischen oder alten Denkweisen integrieren das Weibliche. Gott schützte den baum des Lebens damit der Mensch bnun nicht auch davon aß. Wenn aber die Schöpfung von Gott erschaffen wurde, wie es im Unterricht vom Montag den 7.11.11 hieß, um dann wieder zu ihm nach Zustand 2 zu einem Zustand 3 zurückzukehren, warum sol er dan erbost gewesen sein? Das tun sich Widersprüche auf: "Gott wollte doch demnach die Welt gar nicht erschaffen!!!" Warum wäre er dann erbost gewesen wenn die Schlange (NeChaSh) = 358  Eva verführte (die Frau brachte die Schöpfung!)  die Früchte zu essen. Der Messiah (MeShIaCh (Mem, Schin, Yod, Heh) hat ebenfalls den Zahlwert 358 das ergibt 16 und die 16. tarotkarte ist, da der Narr Aleph die Eins ist, nämlich römisch XV Der Teufel. Auch hat Jesus Christus im hebräisxchen den Zahlwert 888 (ist 666 sehr ähnlich),
im Christentum stehtr das Weibliche Prinzip höher als in den anderen Religioenen, aber auch hier wird es entstellt. Jesus wolte ja laut einer Deutung des Bildes im Abendmahl als seine Jüngerin Maria Magdalena und nicht Josef erwählen (siehe Illuminatis) interessante Theorie ;-)
Zumindest wird auch in der lurianischen Kabbalah von Gottes "Rückzug" "Zimzum" gesprochen und ohne Geburah der klare Grenzen zieht, hätte es auch keine Schöpfung geben können, da die unendliche Leere ja etwas braucht, damit es nicht mehr Leere ist usw. Gebuhrah, auch Mars zugeordnet gilt ja als die "böse" Sephira und bedeutet "Strenge". Gebuhrah und Chesed müssen im Gleichgewicht der schöpfung stehen. Zumindest muß ich mal wirklich den Zohar lesen...

GIL AChaD

  • Gast
Re: Der Sohar
« Antwort #7 am: 12. November 2011, 20:17:05 »
PS: bearbeiten geht nicht auf dieser Seite??! Kabbala, Qliphoth und die Goetische Magie" stammen von Thomas Karlsson (man könnte sionst meinen auch von Dion Fortune)...

GIL AChaD

  • Gast
Re: Der Sohar
« Antwort #8 am: 12. November 2011, 20:23:33 »
und die ganzen Rechtschreibfehler, übel zu lesen,
entschuldigt, ich habs zu früh geposted und kanns
leider nicht mehr ins Reine schreiben...:-(

Offline Sabine

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Re: Der Sohar
« Antwort #9 am: 13. November 2011, 13:27:02 »
Lieber Gil,
Rechtschreibfehler sind doch nicht so schlimm, wir sind hier ja nicht in einem Grammatikkurs ;)
Zumindest merkt man daran, wie sehr es dir am Herzen liegt/lag, deine Ausführung uns mitzuteilen.

Anhand deines Beitrags kann man wieder mal sehen, wie undeutlich alles ist. Niemand kann mit Sicherheit sagen woher was kam, warum was ging und wohin uns alles führen wird.

Viele Schriften sind allein schon durch die Übersetzung "verfälscht". Es gibt einfach zu viele Wörter, welche man so nicht ins Deutsche übersetzen kann, somit werden andere Worte benutzt, welche dann auch hier und da den ehemals gedachten Sinn verloren haben.

Keiner von uns wird es ergründen können, daher bleibt es jedem selbst überlassen, was er glauben will.
Solange wir den für uns ganz persönlichen Weg finden, diesem folgen, werden wir doch alle an unser gewünschtes Ziel kommen.
Wobei mein Ziel vielleicht ganz anders aussieht, als deines, oder von jemand anderen. Wenn wir aber alle das negative Ego ablegen, werden wir, auch wenn wir andere Wege beschreiten, am Schluss alle zusammen finden. Da ist es auch ganz egal, woher was abstammt.

Gruß Sabine
"Eine Reise von 1000 Kilometern beginnt mit einem Schritt." - Es ist nie zu spät einem Traum zu folgen.

GIL AChaD

  • Gast
Re: Der Sohar
« Antwort #10 am: 14. November 2011, 02:38:09 »
Natürlich kann jeder glauben was er möchte, aber wenn ich höre, daß jemand glaubt der Mond dreht sich nicht um sich selbst oder die Erde ist eine Scheibe, dann fasse ich mir nur an den Kopf. Die Theorie Schimon ben Jochai sei der Verfasser des Zohar wird von wenigen geteilt, daran glauben eigtl. nur noch (wollen daran glauben!) die orthodoxen Rabbis. Wieso soll ein Buch 1100 Jahre verschollen sein und auf einmal "auftauchen"? Und im Kabbalahzentrum beruft man sich auf Isaak Luria, der lebte im 16. Jahundert! Die Kabbalah blühte auf erst im 11.-16. Jahrhundert, warum so spät wenn der Zohar angeblich 1800 Jahre alt sein soll und die Kabbalah gar fast 6000 Jahre?? Damals gabs ja noch gar kein klares Zahlensystem. Ich will mich jetzt nicht wiederholen, aber es gibt genügend Quellen die aus verschiedenen Gründen sagen, daß man Schimon ben Jochai zu unrecht die Autorenschaft des Zohar zuschreibt. Vielleicht einfach mal woanders Bücher über Kabbalah lesen, in keinem Buch, das ich in der hand hatte wurde Jochai als Autor genant. Nein, man kann das als eine mystische Übertragung sehen usw. Eher glaube ich daran, daß vor 6000 Jahren die Außerirdischen kamen und mit Eva oder Adam fickten, als anzunehmen der Urmensch Adam hätte vor 6000 Jahren gelebt.
Denn schließlich ist der Mensch mehrere 100.000 Jahre alt, der Homo Sapiens zumindest 31.000 Jahre. Wenn Glaube und Wissenschaft, Fakten, Tatsachen! sich widersprechen, das tut die Religion oft, dann kann ich mich doch nicht dafür entscheiden an ein Hirngespinst zu glauben! Du glaubst doch auch nicht, daß die Welt in 7 Tagen erschaffen wurde? Was hast Du erzählt, wie war das nochmal mit der Metapher von Jesus..??
Meine Mutter glaubt, Spiritualität hätte etwas damit zu tun seinen gesunden Menschenverstand abzuschalten! Mich interessiert aber gar nicht der "Glaube" sondern Wissen. Das sagt ja die Kabbalah, man könne durch Wissen die Leitern zu Gott erklimmen! In der Kabbalah gibts genügend Widersprüche, z.B. in der Schöpfungsgeschichte, die Schlange verführte Eva und Adam usw. Gott war erzürnt, wollte er gar nicht die Welt erschaffen? usw. Selbst bei Luria gibts die Idee des gedankenvollen und gedankenlosen Lichts des Ain Soph; also das gedankenlose wollte keine Schöpfung, wollte Nichts bleiben usw.
Auf der anderen Seite mußte es Geburah als Trennung geben, als Gott das Universum erschaffen wollte, denn wenn er etwas erschaffen wollte, die grenzenlose Leere zu begrenzen, bzw. etwas zu schaffen, das "außerhalb Gottes" existiert usw., dann brauchte er ja eine "Trennung"...
Ich finde es nur interessant, denn Kabbalah ist nicht nur Kosmogonie und Psychologie, sie ist auch Philosophie. So ist die Idee schon intereessant, daß im ursprünglichen Lebensbaum kein Malkuth vorkam, dafür Da´ath, die über Tipahreth stand, es gab also 2 "Sonnen" und Da´ath auch mit Lillith, bzw. diese auch mit der Schlange gleichgesetzt wurde, nicht von Adam erschaffen wie Eva aus seiner Rippe, sondern unabhängig, im Lebensbaum über ihm stand. Alle heidnischen und archaischen Kulte und Religionen waren stärker dem Weiblichen zugeordnet, die monotheistischen Religionen sind maskulin. Aber Jesus wollte mehr Weiblichkeit, diejenigen die seine Lehre entstellt haben, sind die Pfaffen und die Kirche! Die Schlange und der Messiah haben den gleichen Zahlwert im hebräischen! Erzähl das mal einem Katholiken! oder einem rabbinischem Juden..
Ich will nur sagen, diese Denkmodelle können einen voranbringen und ich habe gar das Gefühl, dadurch, daß ich mich wieder mit Kabbalah beschäftige und es diesmal viel intensiver tun will, den Zohar und auch den Talmud will ich lesen usw. (das allein wurde schon mal durch das Zentrum aktiviert, daß ich mich damit nun beschäftige, egal ob ich dahinter kommen mag, daß deren Lehre zu dogmatisch sind oder nicht, ich will aber zumindest sehen, was ich rausziehen kann für mich), habe ich auf einmal das Gefühl, Gott in ferner Dunkelheit "zu sehen"... Im Forum sagte mal eine Frau, wenn wir das Gefühl haben, Gott fern von uns sei, dann ist er uns nah wie nie zuvor, denn 2005 hatte ich eine dunkle mystische Erfahrung gemacht, dort war kein Gott in der dunkelsten Stunde meiner Dämmerung, doch jetzt ist alles anders. Es ist aber wichtig daß man sich austauschen kann, wie Du das richtig erkannt hast, die Zensur von Boris geht nicht. Aber egal, meine Artikel sind zu lang, sorry! Aber toll, daß es dieses Forum gibt...

GIL AChaD

  • Gast
Re: Der Sohar
« Antwort #11 am: 14. November 2011, 03:30:15 »
PS: gerade eine deutsche Ausgabe des Sohar gekauft! (angeblich gibts keine deutsche Übersetzung laut Boris) und das Sepher Yezirah bei Amazon bestellt. Naja, mal sehen, vielleicht sinds beim Sohar nur Auszüge? Alle andre ausgaben des Zohar hatten aber auch 320 Seiten..Mmh..

GIL AChaD

  • Gast
Re: Der Sohar
« Antwort #12 am: 14. November 2011, 05:16:32 »
Ich hab mir gerade eben erst die Sendung des Kabbalazentrums vom 9.11.11 angesehen, dort wird von 6000 Zuständen usw. gesprochen, sprich die 6000 jahre könne auch als Metapher verstanden werden! Damit kann ich viel eher leben, d.h. genaugenommen, daß auch die Kabbalah nicht 5700 Jahre alt sind, sondern nur symbolisch! Wenn man das aber wieder in dem Forum dort behauptet, dann wird es wieder gelöscht, absurd...

Tashi

  • Gast
Re: Der Sohar
« Antwort #13 am: 14. November 2011, 07:58:04 »
Huhu, nun will ich mich auch mal zu Wort melden, denn diese Diskussion wird ja richtig interesant.

Da auch ich mich mit der Kabbala beschäftigt habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass mit folgendem Satz nicht das Wissen selbst gemeint ist:

Das sagt ja die Kabbalah, man könne durch Wissen die Leitern zu Gott erklimmen!

Es geht meiner Meinung nach nicht um das Wissen im Sinne von Wissenschaft, sondern um das Wissen wie man ein besseres Leben führen kann, um so in den Genuss des "göttlichen Plans" zu kommen.

Die besagten Metaphern existieren überall und sind auch als solche zu verstehen. Mein Gott, in 7 Tagen die Welt erschaffen, lach, das kann auch nur ein "Voll-Christ" glauben.

Ich habe schon Beiträge bzw. Videos gesehen, wo es ganz anders erklärt wurde, nämlich so, wie die Metapher zu verstehen ist und da wird es dann Real. So erklärte man das ein Tag 100.000 Jahre sind - glaub ich, weiß es aber nicht mehr so genau.

Aber ob es nun 100.000 oder 1.000.000 sind, ist egal, denn ich glaube du weißt schon was ich damit meine.

Wenn ich diesen Bericht mal wiederfinden sollte, werde ich ihn hier posten, denn der war echt interesant.

Mit der Geschichte von Adam und Eva tu ich mich selbst sehr schwer, aber du, Gil, bitte halte dich mit gewissen Wörtern mal etwas zurück, denn hier können auch Kinder lesen.

Grüßle Tashi

Offline Sabine

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Re: Der Sohar
« Antwort #14 am: 14. November 2011, 08:51:29 »
Hallöchen Tashi,
du meinst bestimmt dieses Video
Der Garten Eden (1)


Wobei die dort gerade die Lückentheroie widerlegen. Sie sagen, dass zwischen den Tagen keine 1.000 Jahre liegen können, da sonst die Pflanzen ohne die Sonne eingegangen wären. Schau es dir noch mal in Ruhe an ;)


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