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Autor Thema: Mizwot - dessen Bedeutung für uns  (Gelesen 1598 mal)

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Offline Sabine

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Mizwot - dessen Bedeutung für uns
« am: 30. Mai 2011, 17:41:45 »
Alle Geschöpfe dieser Welt, welche in kleinen oder großen Gruppen leben, werden geführt.
Das Wolfsrudel wird von seinem "Leitwolf" geführt.
Die Pferdeherde wird vom "Leithengst" geführt.
Das Löwenrudel wird vom "Rudelführer" geführt.

Wer führt uns auf den "rechten Weg"? Wer passt auf uns auf, damit wir uns nicht verirren?

Unsere Regierungen, egal von welchem Land, egal welcher Regierungsform, führen uns nicht.
Sie fordern und regieren, oftmals ohne sich genügend der Konsequenzen für die Gesellschaft bewusst zu sein.
Aus diesem Umstand heraus entstehen mehr und mehr Gesellschaften ohne Halt.

Wir wollen mit "ProToMi" Halt geben und den Menschen quasi ein Navigator zum bessern, erfüllteren, glücklicheren Leben sein.

Denn auch wir Menschen, sind Geschöpfe dieser Erde, welche in großen Gruppen leben und benötigen somit, genau wie andere Geschöpfe, eine Art von "Wegweiser".

Als diesen Wegweiser machen wir zum Teil die Mizwot zu Nutze und dafür muss man nicht unbedingt religiös, spirituell und schon gar nicht dem jüdischen Glauben angehören.

Michael Laitman beantwortete die Frage: Was bedeutet Tora und Mizwot zu befolgen für jemanden, der nicht religiös ist und keinen jüdischen kulturellen Hintergrund hat.Seine Antwort lautete: Es bedeutet, die natürlichen Absichten in allen Handlungen zu korrigieren, von „zum Wohle für sich selbst” zu der Absicht „zum Wohle der Anderen”. Dies erfolgt anhand des Or Makif (Umgebendes Licht), das durch das Studium der Kabbala zu einem hinabsteigt.

Lasst uns einiges der Mizwot näher betrachten:
Worum geht es?
Es geht um...
Sehnsucht
Allein schon durch das Denken, Hoffen und Erwarten eines besseren Lebens, eines Lebens im göttlichen Sinne, sind wir würdig, die Verwirklichung unserer Hoffnung zu erleben.
Hierzu ein Beispiel:
Ein liebender Vater, der den Kummer seines Kindes wegen des Fehlens einer gewissen Sache sieht, wird seine Entscheidung neu erwägen.

Verlangen
Will ein Kind etwas von seinen Eltern erlangen, ist einer der sichersten Wege die inständige Bitte, um seinen Anspruch darauf zu erheben. Zwar haben Eltern manchmal guten Grund, den Wunsch des Kindes hinauszuschieben. Jedoch wenn sie die Trostlosigkeit des Kindes über das Fehlen einer gewissen Sache sehen, werden sie dies neu überdenken; Bitte und Nachfrage haben sicher Einfluss.

Vertrauen und Freude

Vertrauen in den Schöpfer, ist eine grundlegende Lehre der Kabbala. Wir glauben, wenn wir auf seine Güte vertrauen, werden wir erleben, wie Er Seine Führung unseren Erwartungen gemäß "anpassen" wird. Wir werden Gutes, dass allen offenbar sein wird, verdienen.
Wenn wir darauf vertrauen, dass der Schöpfer die Erlösung bringen will und wir uns darüber wahrhaftig freuen, so wird Er uns nicht enttäuschen.

Tätige Reue
Ein Gedanke der Reue, der schlichte Vorsatz, sich wieder mit dem Schöpfer zu verbinden und sich ihm gegenüber erneut zu verpflichten, kann augenblicklich den Ungerechten in einen Gerechten verwandeln. Das könnte der Auslöser sein, um der Welt und uns selbst die Erlösung zu bringen.

Wohltätigkeit
"Groß ist die Wohltätigkeit, denn sie beschleunigt die Erlösung"

Wenn wir wohltätig sind und dabei das gewinnbringende, zu jener schmerzvollen Situation gehörende Ziel offenbaren, ermutigen wir den Schöpfer, dasselbe zu tun. Der Schöpfer erschuf Reichtum und Bedürftigkeit. Der Zweck der finanziellen Missverhältnisse ist die Ermöglichung der Wohltätigkeit. Wären alle Menschen reich, hätten wir keine Gelegenheit, Menschenliebe zum Ausdruck zu bringen. Daher ist das Ziel der Armut - ein unerwünschter Zustand – uns Gelegenheit zum Vollbringen guter Taten zu geben: Das vorsätzliche "Umverteilen" des Reichtums und die diese Tat fördernden Sympathiegefühle.

Dasselbe gilt auch für die Verbannung: Sie ist ein unerwünschter Zustand, doch dient sie dem Veredeln unseres Charakters und unserem Zurückführen in den idealen Zustand. Wenn wir wohltätig sind und dabei das gewinnbringende, jener schmerzvollen Situation innewohnende Ziel offenbaren, ermutigen wir den Schöpfer, dasselbe zu tun, jenes Leid der Verbannung in die Glückseligkeit der Erlösung zu verwandeln.

Liebe und Liebenswürdigkeit
"Warum werden Tempel, Kirchen, Synagogen zerstört? Obwohl sich die Menschen mit Wohltätigkeit beschäftigten. War und ist ihr Problem, dass sie gegen diese gläubigen Menschen einen Groll hegten, oder sogar einander grundlos hass(t)en.

Wenn wir uns in eine unerwünschte Situation gebracht haben, ist der erste Schritt zum Herauskommen, unseren Fehltritt zu korrigieren.

Wir Menschen können mit einem großen Körper mit vielen Gliedern und Körperteilen verglichen werden. Wenn aller Glieder in Harmonie zusammenarbeiten, kann die Seele handeln und funktionieren. Die Seele ist die göttliche Gegenwart. Sie wartet nur auf einen gänzlich funktionstüchtigen Körper, bevor sie in Erscheinung tritt.

Beachten des Ruhetages (7. Tag - Sonntag)

Dies ist der Tag für ein köstliches Essen, einem reichlich gedeckten Tisch, dem Schein des  Kerzenlichtes, süßem Gesang, üppigem Schlaf.
In der Woche stellen unsere  Freuden, die sich aus den Segnungen des Lebens ergeben, eine gewisse  Herausforderung dar. Wir sind physische Wesen in einer physischen Welt  und müssen deshalb darauf achten, dass diese Freuden uns nicht in  Dekadenz sinken lassen. Aber am Sonntag, sind sowohl der Körper, als  auch die Seele in eine höheren, mehr spirituelle Ebene erhoben, somit  sind die Vergnügungen mit essen, trinken und der Ruhe,  eine Mizwa.

Der Sonntag ist die Seele der Woche,  die Vision, die sie belebt, und die Vision, in deren Richtung sie  strebt. Die Kabbalisten lehren: Am Sonntag (Schabbat) werden alle Bemühungen der  vorhergehenden Woche erfüllt und bestärkt und dass vom Schabbat alle  Anstrengungen der kommenden Woche gesegnet werden.

Wir nehmen die "Mizwot" (Gebote) nicht als eine grundsätzlich und ausschließliche Form von Regel für uns. Mizwot ist für uns der Inbegriff, welcher durch die Einhaltung gewisser Gebote, uns die Transformation erlaubt und uns somit zu einer besseren Lebensqualität verhilft. Ohne gewisse Anleitungen, der Navigation, gleiten wir ziellos im Universum herum.

(weitere Erklärungen folgen...)
"Eine Reise von 1000 Kilometern beginnt mit einem Schritt." - Es ist nie zu spät einem Traum zu folgen.

 

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